Türkeifahrt 2008

Türkiyedeki bütün arkadaslarimiza biz size hersey icin TESEKKÜR ederiz,unutulmayacak günler yasadik TESEKKÜRLER TÜRKIYE


9. Mai - 13. Mai 2008

Merhabar!
Wir sind erst vier Tage hier und haben schon so viel Schönes und Unglaubliches erlebt. Nach eine holprigen Landung mit Atlas Jet  wurden wir sehr herzlich von unseren Gastgebern empfangen und mit einem schicken Kleinbus schwungvoll nach Karabük gerüttelt. Das Lehrerhaus machte einen freundlichen Eindruck. Nach einem leckeren Essen sind wir nach Safranbolu gefahren. Eine Stadt mit lauter alten, aber restaurierten Häusern. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Safranbolu gehört zum Weltkulturerbe und wird von vielen Touristen aus aller Welt besucht. Sehr eindrucksvoll war auch eine alte Karawanserei. Das alte Gemäuer ist zu einem Hotel umgebaut worden. Jedes Zimmer ist individuell gestaltet. Zum Ende des Abends sind wir in eine Gaststätte eingekehrt und richtig verwöhnt worden. Der rote Traubensaft aus den silbernen Bechern und der Büffelkäse schmeckten  köstlich.

Der Muezzin macht Sprechgesang!
Um fünf Uhr wurden wir von ungewohnten Gesängen geweckt und sind auch gleich wieder eingeschlafen, bis dann das Piepsen des Weckers erklinkt. Ein aufregender Tag stand uns bevor. Gestern haben wir uns Safranbolu bei Nacht gesehen. Heute wollen wir uns mal Safranbolu von oben am Tag anschauen. Atemberaubend. Es sollte aber noch toller werden. Karabük ist eingekesselt von grünen Bergen. Wir fahren in das Land hinein und entdecken ein Aquädukt. Das schauen wir uns nicht nur von unten an; sondern gehen auch darüber und schweben zwischen Himmel und Erde, 70 Meter Höhe, 1 Meter Breite und garantiert kein Geländer.
Das ist aber noch nicht genug, wir wollen auch noch den Berg von innen sehen. Nach einem anstrengenden Gang über 100 Stufen kommen wir an der Bergstation an. Erst mal einmal der übliche Cay und dann ab in die Höhle. Schummriges Licht, uriges Gestein, völlige Stille und riesige Hallen. Wir haben die Türkei auch von innen gesehen.

Amasra und Bartin(ohne i-Punkt)
Die Sonne scheint und wir werden zur Schwarzmeerküste fahren. Nachdem wir viele Eindrücke von der Stadt Karabük gesammelt haben, werden wir heute das Meer sehen. Die kleine Stadt Amasra war nach einer abenteuerlichen Fahrt  zu erblicken. Man hat das Gefühl durch eine Postkarte zu fahren. Nach der Fahrt durch die Allgäu ähnliche Gegend kommen wir am schwarzen Meer an. Das Wetter ist angenehm mild (eher kühl), wir freuen uns darauf mit den Füssen das schwarze Meer zu begrüßen. Nur ein Held schmeißt sich in die Fluten. Ihr könnt raten, wer es ist! Nach einem Gang durch einen kleinen Basar stärken wir uns mit frischen Fisch, Salat und Pide. Dann fahren wir weiter nach Bartin. Eine kleine Stadt, die wohl von Touristen nicht besucht wird. Auffällig sind die Männergruppen, die an vielen Ecken stehen und sich unterhalten. Geschäfte bieten ihre Waren an und animieren zum Kauf. Nachdem die Sonne untergegangen ist, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Natürlich nicht ohne noch einen Cay zu trinken. In der wunderschönen Lokalität haben wir dann auch noch fast zufällig den Gouverneur von Safranbolu mit seiner Frau begrüßt.

Direktoren über  Direktoren
Der offizielle Teil beginnt und wir haben heute ein echt straffes Programm. In den ersten Tagen haben wir uns mit der Umgebung vertraut gemacht und heute werden wir die Menschen in dieser Region kennen lernen, die genau wie wir versuchen jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Als erstes besuchen wir die Schule unseres unermüdlichen Gastgebers, Adnan Tasdelier. Nach der Begrüßung durch mehrere stellvertretende Direktoren und einem reichhaltigen Frühstück wurde die Schule vorgestellt und wir haben einen Rundgang gemacht. Alle Lehrer waren sehr bemüht, uns ihre Arbeit zu erklären und mit unserem Übersetzter hat die Kommunikation auch prima geklappt.  Danach sind wir zum technischen Gymnasium gefahren, wo wir von dem Direktor zu einem Cay in sein Büro eingeladen wurden. Wir haben uns ausgetauscht und mit dem stellvertretenden Direktor die Schule angeschaut.
Nach unserer Geschenkeübergabe sind wir zur „Volkshochschule“ weitergefahren und haben nach dem üblichen Cay beim Direktor einen kurzen Gang durch die Schule unternommen. Wunderschöne Stickereien werden dort gefertigt, die von einer Lehrerin klärt wurden. Nebenbei hat man so viele Hände geschüttelt, dass man schon fast gar nicht mehr wusste, wen man schon begrüßt hatte. Es waren Direktoren und Vizedirektoren und stellvertretende Direktoren und technische Direktoren  und ehe man sich es versah, war man schon wieder bei einem Direktor, oder ne doch nicht, es war der Bürgermeister von Karabük. Wir waren die Stars. Eine Horde von Fotografen und das türkische Fernsehen waren da. Wir haben natürlich einen Cay getrunken uns sind dann weiter zum Gouverneur der Stadt.
Das war dann richtig spannend. Wir saßen in dicken Ledersesseln und wie immer waren die wichtigen Leute hinter ihren Schreibtischen unter dem Bild von Atatürk und der türkischen Fahne. Die Reporter sind hinterher gehetzt. Das Ganze wurde dann auch tatsächlich im Fernsehen ausgestrahlt.
 

14. Mai 2008

Viele Hände schütteln, spontane Aufbrüche und man darf auch Tee trinken
Nach dem typischen türkischen Frühstück, bestehend aus Oliven, Tomaten, Gurke, Weißbrot Honig, Schafskäse und Tee, haben wir uns mit unserem Fahrerdirektor Moussa  auf den Weg zur kaufmännischen Schule gemacht. Die Schule heißt Ticaret Mesler Lisesi  und ist eine von vielen Besuchen an diesem  Tag. Da wir nicht so genau wussten, was an dem Tag so alles  passiert, kann man morgens auch noch nicht sagen wie viele Hände wir heute schütteln werden. Eigentlich sollte der offizielle Teil um 14.30 beendet sein, doch es kam alles anders.
Der Empfang in der Schule war herzlich. Ein Lehrer sprach Deutsch und hatte offensichtlich Spaß wieder einmal seine Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Dort sind 550 Schüler, 40 Lehrer, 4 stellvertretende Direktoren und ein Direktor. Sogar einen Schulpsychologen, der sich um die Probleme der Jugendlichen kümmert, steht zur Verfügung. Die erste, der von uns besuchten Schulen, die von Problemen berichtet.
Die zweite Schule heißt Anadolu Meselek Lisesi und hatte eine Direktorin. Sie leitet das Berufskolleg für Soziales, Hauswirtschaft und Textil. Hier sind zum größten Teil Mädchen, es können aber auch Jungen, die sich für diese Berufe interessieren anmelden. An der Schule ist ein Kindergarten angeschlossen, wo die Schülerinnen sich im Bereich Erziehung erproben können. Die kleinen Kinder haben uns freudig etwas vorgetanzt. Wirklich niedlich ! Von den Schülern dieser Schule sind wir besonders herzlich verabschiedet worden. Sie würden sich freuen uns bald wieder zu sehen.
Danach sind wir zur technischen Universität gefahren. Nach einem herzlichen Empfang beim Rektor und dem obligatorischen Cay haben wir verschiedene Werkstätten angesehen, die nicht nur von den Studenten genutzt wurden, sondern auch Arbeitslose hatten die Möglichkeit die Maschinen zu benutzen und sich dort zu qualifizieren. Die Universität von Karabük ist ähnlich einer Fachhochschule in Deutschland.

Im Bildungsministerium erst mal zur Begrüßung Hände schütteln und dann einen Tee. Das Gespräch kann  beginnen. Wir waren dort länger als geplant, weil es doch sehr schwierig ist, die beiden Systeme  zu vergleichen. Wir haben Gemeinsamkeiten festgestellt, aber auch grundlegende Unterschiede. Der Bildungsminister würde gerne einmal nach Deutschland kommen und auch die Duisburger Werkkiste kennen lernen. Die Einladung wurde mit einem Handschlag besiegelt und sich gleichzeitig für den Abend verabredet, wo wir gemeinsam von dem Touristendirektor zu einem Abendessen in Safranbolu eingeladen sind. Da der freie Nachmittag schon hinfällig war und wir noch eine Einladung von der Behindertendirektorin zu einem Bazar bekommen hatten, sind wir auf einen Tee dorthin gegangen. Wir haben die Hände geschüttelt und auf dem Bürgersteig an einem Tisch gesessen, gedeckt mit allerlei Köstlichkeiten.  So konnten wir dann ohne weitere Verzögerungen der Einladung in Safranbolu folgen, wo auch der stellvertretende Gouverneur erwartet wird.
Am Eingang wurden wieder Hände geschüttelt und zu einem kleinen Tee gebeten, bevor das Essen serviert wurde. Zwischenzeitlich ist es uns doch tatsächlich passiert, dass man nicht mehr wusste ob man diese Hand schon geschüttelt hat oder nicht. Egal. Immer schön lächeln und lieber einmal zuviel als zu wenig.
In der Türkei ist es so, dass man nach dem Essen nicht noch lange am Tisch verweilt, sondern sofort aufsteht. Plötzlich verabschieden sich alle, natürlich Hände schüttelnd und ziehen davon. Wir beenden unseren Tag bei traditioneller türkischer Musik mit dem Saz. Es wird dazu getanzt und natürlich Tee getrunken.
 

15. Mai 2008

Feuer und Wasser
Wir besuchten das Stahlwerk von Karabük. Der Direktor der Arbeitssicherheit führte uns durch die Anlage. Wir mussten alle einen blauen Helm aufsetzten, ansonsten gab es keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Es war schon sehr faszinierend den glühenden Stahl zu zu erleben wie er heiß und gewaltig bearbeitet wird. Die schmutzigen Männer, die dort arbeiten haben sich offensichtlich an die Hitze und die schwere schmutzige Luft gewöhnt. Denn wir hatten an einigen Stellen echte Probleme mal richtig durch zu atmen. Den Landschaftspark Nord in Duisburg sieht man plötzlich mit anderen Augen. Fotos für Euch sind natürlich unter Einsatz unseres Lebens gemacht worden. Die Bilder sprechen für sich.
Nach 6 Stunden durchgerüttelter Fahrt durch ewig steinige Gebiete kamen wir dann in der riesigen Kurklinik an. Sehr elegant mit Marmor und Glas in einer riesigen Lobby. Der Direktor des Hotels präsentierte eine gelungene Mischung aus Rehaklinik, Hotel und Spa. Eine für Deutschland ungewöhnliche Kombination, da Medizin und Wellness eher räumlich getrennt werden.
Am Abend waren wir dann vom Bildungsminister zum Essen eingeladen. Noch zu später Stunde wurde Bildungssysteme und Projekte gesprochen.


16. Mai - 18. Mai 2008

Herzensangelegenheiten
Es war der Tag der Gegensätze. Wir besuchten eine Schule, die sich um behinderte Kinder kümmert. Es sind dort 48 Schüler, die verschiedene Behinderungen aufweisen. Es reicht von der Lernbehinderung bis zur geistigen Behinderung, aber auch eine kleine Rollstuhlfahrerin mit spastischen Lähmungen war dabei. Die Kinder sind im schulfähigen Alter zwischen 5 und 18 Jahren. Wir wurden sehr herzlich empfangen. Nachdem das freudige Händeschütteln erst beendet war, formierten sich  die Kinder und Jugendlichen nach Größe in 5 Reihen und sangen die Nationalhymne in voller Lautstärke. Das ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Freudestrahlend verabschiedeten sie sich und liefen, gebremst durch die Lehrer, den langen Flur auf den Schulhof. Dort holten die Eltern sie ab oder wurden mit dem Schulbus nach Hause gefahren. In der unteren Etage sind die Werkstatt und Schulungsräume für die Jugendlichen. Einige kannten wir bereits vom Bazar. Ein kleiner Computerraum und Bastelraum stehen zur Verfügung. Dort werden in erster Linie Holzarbeiten gefertigt, die auf dem Bazar verkauft werden. Es war schon sehr rührend zu sehen, mit wie wenig Mitteln die engagierten Lehrer und die Schüler ihren Schulalltag bewältigen.  Da es wenig staatliche Förderung für diese Schulform gibt, ist man auf Spenden angewiesen. Eine Gruppe von 25 Müttern schafften es vor einigen Jahren durch  das Sammeln von Spendengeldern die Schule aufzubauen. Unsere Herzen wurden wieder einmal berührt.
Bei dem Bürgermeister von Safranbolu tranken wir direkt danach einen Cay. Er empfing uns in seinem schicken Büro und wir versanken in den dicken Ledersesseln. Da wir bereits mehrfach in dieser alten Stadt gewesen sind, sprachen wir über die Idee doch ein Stück Safranbolu nach Duisburg zu holen. Wir dürfen gespannt sein.
Halil taucht plötzlich auf und geht mit uns Essen. Danach wollte unser Fahrerdirektor Moussa uns eigentlich ins Hotel bringen. Erstaunlich früh, es ist ja erst 10 Uhr. Komischer Weise hält er an einem kleinen Cafe und bittet uns auszusteigen. Und dann haben wir noch mal ein anderes Stück Türkei kennen gelernt. Hilals Freunde spielen in einer Band. „Group Ah Leya“. Spitze, Eine Mischung aus alten Liedern und modernen Instrumenten. Wir haben noch bis in die Nacht getanzt.

Hasankadi
Im Heimatdorf von unserem Dolmetscher und Reisedirektor Ramazan sind wir bei der Familie zum essen eingeladen. Schnell noch vorher zum Bürgermeister. Eigentlich wollten wir einen Tag nur mit der Familie verbringen. Es kam dann doch wieder anders. Der Bürgermeister  zeigte uns eine kleine Schuhfabrik, in denen Badeschuhe für Kinder hergestellt werden. Dabei lernten wir  den Direktor der kleinen Fabrik kennen. Es folgte eine Einladung zum Essen mit allen wichtigen Männern des Dorfes. Vorher konnten wir jedoch die herrliche Natur bewundern. Grün so weit das Auge reicht. Ein kleiner Spaziergang zum Wasserfall wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Es wird gegrillt. Auf dem Hügel steht eine lange Tafel unter freien Himmel . Der Blick ist atemberaubend. Das kann man nicht beschreiben, das muss man gesehen haben. Natürlich folgte wieder eine neue Einladung. Der Millitärdirektor wollte uns zu einem Cay in seine Kasernen einladen. Da saßen wir dann im Verhörzimmer. Es war schon spät, doch der Bürgermeister von Hasankadi hatte noch einige Ideen. Es gibt ein Forellenteich, dort kann man wunderbar frische Forellen essen und danach ist ein kleines Fest für die jungen Männer, die jetzt zum Millitär gehen. Klang sehr verlockend, war aber aufgrund unserer müden Knochen leider nicht mehr möglich.

Maulwurfkuchen
Was für ein lustiger Abend bei der türkischen Familie zu Hause. Schuhe aus, lecker Essen und Rezepte austauschen. Es wurde viel gelacht, man hatte nicht mehr das Gefühl es werden unterschiedliche Sprachen gesprochen. Das Rezept der kleinen runden Küchlein, die mit Schokoladencreme gefüllt wurden, werden wir sicherlich mal nachbacken. Eigentlich sollten wir morgen besonders ausgeruht sein, denn dann ist ein wichtiger Feiertag in der Türkei. Wir werden auf de Ehrentribüne im Stadion erwartet. Dort sind wahrscheinlich alle wieder da, die wir in den letzten Tagen kennen lernten. Um 1.30 Uhr fanden wir dann, wir sollten wenigsten ausgeruht aussehen, wenn wir es schon nicht sind. Ab heute ist auch in der Türkei Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden… morgen feiern wir allerdings Attarürk.

Gü neidem !
 

19. Mai - 20. Mai 2008

Freunde
Der Tag begann feierlich. Während auf den Strassen diskutiert wird, wo man ab heute in der Türkei rauchen darf, machen wir uns im feinen Zwirn auf den Weg zum Stadion. Wir sind Gäste auf der Ehrentribüne. Unter Geleitschutz von Moussa schreiten wir durch das bunte Treiben der vielen Menschen. Überall leuchtet rosa Zuckerwatte, getragen an langen Stäben.
Der Gouverneur, der Bürgermeister, der Universitätsdirektor, der Bildungsminister und andere wichtige Leute, die wir kennen lernten, fanden sich dort ein. Die Schulklassen haben zu Ehren von Atatürk eine Menge einstudiert. Eine Gruppe bewegte sich fast militärisch streng und baute exakte Formen nach. Auf der Tribüne gegenüber hatte jeder Schüler eine farbige Tafel in der Hand. Zusammen ergaben sie immer wieder neue Worte oder Zeichen. Dann folgte die Folklore. Die Mädchen trugen bunte Schleier und die Jungen weite Pumphosen. Sie tanzten zu traditioneller Musik. Dann folgte das Moderne. Die bunten Pompons wurden schwungvoll zur Musik von Grease bewegt. Es wurden Ansprachen gehalten, die wir nicht verstehen konnten, den Gesichtern war aber anzusehen, dass in den  Worten  Leidenschaft und Emotion steckt.
Nach der Veranstaltung ließ es sich der Bildungsminister nicht nehmen, uns noch einmal zu einem Cay einzuladen. Wir schüttelten wieder Hände, lernten neue Leute kennen und es schleicht sich das Gefühl ein, wichtig für die Menschen zu sein, die uns hier in Karabük mit offenen Armen und Herzen entgegenkommen.
Wir besuchen eine Textilfabrik, die nur Damenkleidung herstellt. Die Fabrik ist sehr hell und freundlich mit guter Luft und Platz für jeden Arbeitsplatz. Es werden hier gerade die Uniformen für Türkish Airlines hergestellt. Jede Stewardess bekommt diese Kleidung  nach Maß geschneidert. Überhaupt wurde dort hochwertige Ware gefertigt. Nach dem Rundgang durch die Fabrik konnten wir die selbstgezogenen Gurken und Erdbeeren kosten. Der Direktor der Fabrik wird sicherlich bei seinen Reisen durch die Welt auch mal im Übungskaufhaus B8 vorbeischauen. Dieser unglaublich freundliche Mann hat es versprochen und so wie wir die Türken hier kennen gelernt haben, wird er sein Versprechen auch sicherlich einhalten. Während die eine Hälfte unserer Delegation die Textilfabrik besucht, arbeitet man an anderer Stelle um die Beantragung der geplanten Projekte.
Der letzte Abend in Karabük naht und wir wollen gemeinsam mit unseren neu gewonnenen Freunden Adnan, Musa und Halil  Essen gehen. Unser allerbester Reisedirektor Rami hat dazu eine tolle Location ausgesucht. Wir sitzen in einem Holzhaus, direkt an einem Wasserfall und lassen es uns gemeinsam richtig gut gehen. Zunächst wird noch über die kommenden Projekte gesprochen, aber dann… Beim Überreichen der Erinnerungsgeschenke und der schönen Worten zum Abschied, fließen Tränen… das fast bei Allen…Wir haben Freunde gefunden.


Da war doch noch was:

Sockenfabrik ,Bildungsministerium, Abschied und Heimfahrt
Am Nachmittag geht es ja erst zurück nach Duisburg. Da schaffen wir doch noch ein  paar Termine. Am Vormittag besichtigten wir eine kleine Sockenfabrik. Dort werden bunte Socken für Männer, Frauen und Kinder gefertigt. Spulen mit buntem Garn verschwinden in einem metallenen Gewinde und fallen als fertige Socke in einen Korb. Da können Muster, Tiere, Ringel oder Blumen drauf sein. Die Ware wird jedoch bisher nicht in Deutschland vertrieben, sondern in den Niederlanden oder Frankreich.  Ein recht junges Unternehmen. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Führungsriege erreichen nicht das Alter von 30 Jahren.
Im Lager stapeln sich die vielen Socken und Strümpfe, ergeben so schon fast ein Kunstwerk. Wir hätten ein Probepaket mitnehmen können, leider ging das nicht, weil wir alle sowieso schon gerade mal die erlaubten 30 Kilo Gepäck hinbekommen haben. Na, vielleicht das nächste Mal, dann kann unser Übungskaufhaus B8 mal eine Sonderaktion machen.
Zum  Mittagessen im Lehrerhaus kommt das Bildungsministerium noch einmal vorbei. Der Bildungsminister Herr Mehmet Besler möchte sich gerne persönlich mit seinem Gefolge von uns verabschieden. Fast zufällig wurde ein kleiner Markt von Kindern und Jugendlichen mit Selbstgebastelten aufgebaut. Ein kurzes Schlendern, dann zum gemeinsamen  Mittagessen. Nach dem üblichen Cay wurde es dann noch feierlich. Herr Besler hat sich bei allen persönlich für den Besuch in Karabük und für das Interesse bedankt. Dabei überreichte er jedem einen kunstvollen Teller und eine eingerahmte Urkunde. Das hat uns sehr gefreut.
Es war schon fast überraschend, als es dann keinen weiteren Termin mehr an diesem Tag gab. Die Koffer wurden in dem Kleinbus verstaut, mussten aber erst mal wieder raus, da wir sonst nicht mehr gepasst hätten. Unser Fahrer Musa wollte es aber unbedingt. Also, wir erst auf unsere Plätze und dann das Gepäck rein. Nie hätten wir geglaubt, dass 8 Leute plus Gepäck in den kleinen silbernen Wagen passen.
Zum Abschied gibt es in der Türkei einen witzigen Brauch. Mochte man die Gäste besonders gern, dann schüttet man ihnen Wasser hinterher. Alles soll fließen und wieder zurückkommen.
Der Bus führ los, wir winkten zum Abschied und unsere Gastgeber schütteten uns einen ganzen Eimer voll Wasser hinterher….!!!! Ja, wir kommen gerne wieder, mit einem Koffer voller Projektideen.

Und ach so, wir haben uns ja noch gar nicht vorgestellt:

Die Delegation der Duisburger Werkkiste gGmbH besteht aus: Norbert Geier; Christoph Luerweg, Sabine Schulz, Christel Kruse, Nicole Woelke, Martin Kontny, Andrea aus dem Spring und Ramazan Erdogan.

Merhaba!
Daha dört gün oldu geleli ve okadar güzellik ve ınanılmaz olaylar yaşadık. Sallantılı uçuştan sonra Atlas Jet`le bizi Misafirperimiz sevğiyle karşıladı ve güzel bir Minibüsle Karabük`e getirdi. Öğretmen evi dostca bir ğörünüşü vardı. Tatlı yemekten sonra Saframbolu`ya gittik. Bu Şehir çok eski ama restora edilmiş evlerden ibaret. Insan sanki kendisini başka bir zaman`da hissediyordu. Saframbolu Dünya Kültür Miras`ına ait ve dünyanin heryerinden buraya turist geliyor. Eski bir Karawan çok etkileyici idi. Bu eski ev duvarları bir Hotele çevirilmişti. Her oda özel olarak hazırlanmış. Akşam`a dogru bir Lokantaya gittik ve orada bize iyi baktılar.Gümüş bardak icinde Kırmızı Üzüm suyu ile peynir mükemmel tatlı idi.

Müezzin`in Ezan Sesi
Saat beÅŸ`e dogru bizim alışık olmadığımız bir sesle uyandık ve hemen yine uykuya daldık, taki Saat ötmeye baÅŸlayana kadar. Bizi heyecanlı bir gün bekliyordu. Dün Saframbolu`yu gece gördük. Bugün Saframbolu`yu yüksek`ten ve gündüz görecegiz. Nefes kesici. Ve daha iyisi geliyor, Karabük yeÅŸil daÄŸlar`la kapalı. Åžehir dışına çıkıyoruz ve tarihi su  köprüsü buluyoruz. Biz bunu tek aÅŸadan bakıp durmuyoruz, üzerine çıkıp yürüyoruz ve Gökyüzü ile Yer arasında sanki ucuyoruz, 70 metre yükseklikte, 1 metre geniÅŸliginde ve garanti yanlarda parmaklık yok.
Bu daha yetmedi, biz bu dağın içine girip görmek istiyoruz. Yorucu yolculuktan sonra 100 pasamak`dan fazla idi daÄŸdaki istasyona çıkıyoruz. Ilk önce bir çay içip sonra Maharanın içine dogru giriyoruz. Ilımlıışık ,  eski taÅŸ, tam sessizlik ve içersi Salon gibi büyük.
Biz Türkiye`yi içerden`de gördük.

Amasra ve Bartin  (i-noktasız)
Hava güneşli ve Karadeniz sahiline gidecegiz. Karabük bizde çok etkiliyici bir duygu bıraktı, bugün ise Denizi göreceğiz. Kücük Amasra şehri, macera yolculuktan sonra göründü. Bunu görünce insan sankı Postkartı icinden geçer gibi hissediyor kendisini. Bizim Allgäu benzer yerlerden geçtikten sonra Karadenize varıyoruz. Hava hoş ve yumuşak (biraz soguk) ama biz açık ayaklarimızla Karadeniz`e girme sevincindeyiz ve denize merhaba demeye. Içimizden tek bir yigit kendisini denizin dalgaların icine attı. Tahmin edebilirsiniz, kim oldugunu !
Kücük bir Pazar yeri koridorundan geçtikten sonra kendimizi taze Balık, salata ve Pideyle güçlendiriyoruz. Daha sonra Bartın`a gidiyoruz. Kücük bir şehir, turistler tarafindan galiba fazla ziyaret edilmiyor. Burada göze batan erkekler grubu, her köşede oturup sohbet ediyorlardı. Dükkan ve Mağazacı`lar eşyalarını satmaya çalışıyorlar. Güneş battık`tan sonra geriye dönüyoruz. Mola verdigimiz bu çok güzel Çay bahcesinde neredeyse tesadüfen Saframbolu`un Kaymakam`ını ve eşine rastlıyoruz.

Direktor üzerine Direktor
Resmi bölümümüz baÅŸladı ve bugün çok sıkı bir proÄŸramımız var. Ilk günlerimiz çevreyi tanımak ile geçti ve bugün bu bölgenin, bizim gibi genc insanlara bir meslek perspektif sunan insanlarını tanıyacagız. Ilk önce bizi buraya Misafir eden Adnan TaÅŸdelenin okulunu ziyaret ediyoruz. Birkaç yardımcı Müdürlerle tanıştıktan sonra ve bol kahvaltıdan sonra bizi okulu gezdirip bilgiler verdi. Okuldaki tüm Ögretmenler bize yaptığı iÅŸler hakkında bilgi verdiler ve bizim rehberimizle anlaÅŸma çok iyi geçti. Sonra Teknik Lisesi`ne gittik, orda bizi Müdür  bir Çay içmeye bürosuna davet etti. Birbirimizle bilgiler deÄŸiÅŸtirdikten sonra Müdür yardımcısıyla okulu gezdik.
Hediyeler verdikten sonra Halk Yüksek Okuluna gittik ve oradada Müdürle çay içdikten sonra okula kısa bir gezinti yaptık. Çok güzel el işleri burada yapılıyordu, bir bayan Öğretmen tarafindan izah ediliyordu. Bunun dışında o kadar el tokalaştıkkı sonunda kiminle tokalaştıgımızı bile karıştırdık. Bunlar Müdür, 2.Müdür, Müdür yardımcısı, Teknik Müdürleri ve bakar bakmaz yine bir Müdür karşımız`da ve yok galiba bu sefer degil, bu Karabük`ün Bld. Başkanı. Star biziz. Birçok fotoğrafcı (gazeteci) ve türk televizyoncu vardı. Tabiki ilk önce çay iştik ve sonra bu şehirin Vali`nin yanına gittik.
Burasi çok heyecanli idi. Bizi kalın deri koltuguna oturt`dular ve herzamanki gibi önemli insanlar masaların arkasında Atatürk resminin ve Türk bayragın altınta oturuyorlardı. Medya mensupları arkamızdan koşuyorlardı. Çektiklerinide gerçekten türk televizyonun`da gösterdiler.
 

14 Mayıs

Çok el tokalaşma, aniden hareketlenme ve tabiki insan çay`da içiyordu.
Sabah`leyin buranın geleneksel kahvaltısından sonra, bu zeytin, tomates, salatalık, ballı beyaz ekmek, koyun peyniri ve çay`dan idi, şöförümüz Musa ile Ticaret Meslek Lisesine gittik. Okulun ismi „Ticaret Meslek Lisesi“ ve bugün ziyaret edecegimiz bir çok yerlerden birisi. Bu günün nasıl geçeçegini bilmedigimiz gibi, sabah`dan bugün kaç elle tokalaşacıgımızı söyleyemegiz. Aslında resmi ziyaret bölümü saat 14.30 `da bitmesi gerekir`ken gelişme sonu herşey değişik oldu. Bizi okulda sevgiyle karşıladılar. Ögretmenler`den birisi Alman`ca biliyordu ve bizimle sohbet etmekten çok mutlu görünüyordu. Orada toplam 550 Ögrenci, 40 Öğretmen, 4 Müdür yardımcısı ve birtanede Müdür var. Hatta birtane`de gençlerin promlerde danışa bilecegi okul pisilogu vardı. Bu bizim ziyaret ettigimiz okullardan problem olduğunu söyleyen ilk okul.
Ikinci okulun ismi Anadolu Meslek Lisesi ve Müdürü ise bir Bayan. Bu yönettigi meslek Lisesin`de sosyal, ev ekonomisi ve tekstil öğretilmektedir. Çogunluk`la kızlar`dan oluşan bu bölüm`de tabiki erkek gençler`de katıla biliyorlar şayet bu meslege merak ederlerse. Bu okul`a bir`de Anaokul baglı, kız ögrenciler egitim amaçlı burada kendilerini deneye biliyorlar. Kücük çoçuklar bize burada sevinçle dans ettiler. Çok sevimliler. Bu okuldan ayrılırken öğrenciler bizden sevgiyle vedalaştılar. Bizi yakında yine burada görmek istediklerini ve bundan mutluluk duyecaklarını belirttiler. Sonra teknik Universitesine gittik. Müdür bizi hoş karşıladık`tan sonra ve bir çay`dan sonra bırkac işyerini gezdik, burada öğrencilerden hariç işsizlerde egitim amaclı makinalarda bilgilerini genişletip zertifika ala biliyorlar. Karabük Universitesi bizim Almanya`da aynen Meslek Yüksek Okulu gibi.

Eğitim Bakanlıgında ilk önce tokalaşma ve sonra bir çay.
Sohbet baÅŸlaya bilir. Orada planladığımız`dan fazla kaldık, cünkü zor idi, iki sistemi birbiriyle karşılaÅŸtırmak. Egitim Bakanı birkere Almanya`ya gelip bizim Duisburg`daki Werkkiste`yi ziyaret edip tanımak ister. Biz`de daveti`yeyi el tokalaÅŸmasıyla  karar verip anlaÅŸtık ve akÅŸam Saframbolu`da turist Müdürlügün yemek davetisin`de yeniden buluÅŸmak üzere ayrıldık. Ögle boÅŸ vaktimiz çoktan gelmiÅŸti ama bir davetiye`de engelli`ler Müdürün`den geldi, carşıda buluÅŸup bir çay iÅŸtik. Eller tokalaÅŸtı ve açık bir yerde masaya oturduk, masa tatlılarla dolu. Fazla zaman geciktirmeden Saframbolu`daki davetiye`ye gittik, oraya Vali yardımcısıda gelecekti. Kapı giriÅŸinde yine eller tokalaÅŸtı ve yemek ikramiye edilin´ceye kadar kücük bir çay`a davet edildik. Bu zaman arasında inanın acaba ÅŸu veya bu elle tokalaÅŸtıkmı bilemiyorduk. Fark etmez. Dayma güler yüzlü bir kere fazla olsun az olmasın. Türkiye`de yemek yedikten sonra sofrada fazla oturulmuyor, hemen kalkıyorlar. Aniden herkes kalkıyor, eller tokalaşıp ve gidiyorlar. Bizde günümüzü buranın yerli türk muzügi bir saz`la bitiriyoruz. Hem oynadık hem çay ictik. 
 

15. Mayis 2008

AteÅŸ ve Su
Karabük Kardemir`ini ziyaret ediyoruz. Işci emniyet Müdürü bizi işyerini gezdiriyor. Hepimiz birer mavi migfer taktık daha başka emniyet önlemi yoktu. Kaynar Demir`i sıcak halde ve ne kudretle işlem yapıldıgını izlemek çok etkiliyiciydi. Burada calışan adamlar sıcak agır havaya alışmışlardı. Cünkü biz burada bazı yerlerde gerçekten derin nefes almakta zorluk çektik. Duisburg`un Doğu Eglence Park`ına şimdi başka gözle bakıyoruz. Sizler icin birkaç resim hayatımızı tehlike`ye atarak çektik. Resimler herşeyi ifade ediyor. 6 Saat çakıl bir yolda salla`na salla`na büyük Kür Klinikine varıyoruz. Lobby büyük çok şık ve mermerle cam ile süslü. Hotelin Müdürü çok güzel birbirine uymuş rehabilitasyon Kliniki, Hotel ve Spa bizlere gösterdi. Almanya icinde görünmemiş bir kombine, cünkü Tip ve Wellnes normalde ayrı yerlerde olur. Akşam`a dogru bizi Eğitim Bakanı yemege davet etti. Geç vakitlere kadar Egitim sistemini ve projeler üzerinden konuştuk.
 

16. Mayıs – 18. Mayıs 

Yüreg`imizi dokunan`lar
Yüreg`imizi cız eden günlerden biri. Engelli Çoçuklar okulunu ziyaret ediyoruz. Toplam 48 öğrenci var ve ceşitli yerlerinden engelliler. Burda öğrenme engellerinden tutun daki zihni engellere ve kücük tekerlekli arabadaki felclisesine kadar var. Çoçuklar okula gidecek yaş`larda 5 ile 18 yaş arası. Bizleri sevgiyle karşıladılar. Eller tokalaştıkdan sonra çoçuklar ve gencler 5`er sıra kurup küçükten büyüküne sıralanıp Istiklal Marşını canı gönülden okudular. Bu biraz alışkanlık ister. Güler yüzle bizlerden vedalaşıp ve koşmaya başladılar, ögretmenleri onları biraz frenleyip uzun koridor`dan okulun bahcesine dogru gittiler. Oradan Veli`leri aldı veya okul Minebüsüyle evlerine getirildi. Okulun alt kisimlarinda gençlere Egitim yerleri veya Sınıflar bulunuyordu. Bazılarınıçarşı`dan tanıyorduk. Küçük bir bilgisayar odası, el işleri yapmak icin birer odalar. Burada agaç`tan eşyalar yapılıp sonra Pazar`da satılıyor. Öğretmen ve Öğrenciler ellerindeki bu küçük imkanlarıyla neler yaptıklarını görmek bizi gerçekten çok duygulandırdı. Devletten bu şekil okullara az maddi yardım edildigi icin burada hayır sever insanlardan maddi yardım ihtiyaç duyulmaktadır. Bundan bir kaç yıl önce bir grup Anneler hayırsever insanlardan para toplayıp bu okulu kurmuslar. Kalbimiz bundan`da çok etkilendi.
Burdan sonra hemen Saframbolu`daki Bld. Başkanın yanına çay içmeye gittik. Bizi kendi şık makamında karşıladı ve kalın deri koltukların icine otura yazdık. Bu eski şehri birkaç kere geldigimiz için, bir fikir üzerinden sohbet ettik ve bir parça Saframbolu`yu bizim Duisburg`a getirmeyi calışacağımıza karar verdik. Merakla bekleyelim.
Halil birden bire çıktı ve bizimle yemeÄŸe geldi. Aslında oradan sonra şöförümüz Musa bizi Hotel`imize getirecekti. Hayret daha çok erken saat 10 idi. Garip bir kahvenin önünde durdu ve bizi inmemizi istedi. Burda yine bir kere bir parça Türkiye`yi tanıdık. Hilal`ın arkadaÅŸ`ları grup „Grup Ah Leya“ de oynuyorlardı. Fevkalede süper, bir karmaşık eski ÅŸarkılarla ve modern alet`lerle. Gecenin geç vakitlerine kadar dans ettik. 

Hasankadı
Bizim Terçüman`ın ve Rehberimizin Ramazan `ın köyüne Ailesinin yanına yemeÄŸe davet edildik. Ondan önce acele Belediye BaÅŸkanın yanına. Aslında bugün tek bu aile ile olacaktık. Ama yine geliÅŸme sonu deÄŸiÅŸik oldu. Belediye BaÅŸkanı bize kücük bir Ayakkabı fabrikası gösterdi, burda Coçuklar icin telik yapılmaktaydı. Burda bu kücük fabrikanın Müdürü ile tanıştık. Bunun sonunda bizi bu köyün en önemli Insanlarıyla beraber YemeÄŸe davet ettiler. Ondan önce bu muhteÅŸem doÄŸa`yı hayran kaldık. Göz gördügü yere kadar yeÅŸillik. Ufak bir yaya gezinti ÅŸelaleye dogru, uzun zaman biz`de hatıra kalacaktır. Ve Izgıra yapılmaktaydı. Tepe başında uzun bir masa ve acık hava altında. Burdan görüntü nefes kesici (muhtesem). Bunu anlatmak mümkün degil, bunu görmeniz lazim. Tabiki yine bir davetiye geldi. Askeri BaÅŸkomutanı bizi karakola bir çay`a davet etti. Orada makamında beraber oturduk. Epey geç olmuÅŸtuki, Hasankadı Belediye BaÅŸkanı`n daha birkaç fikrisi vardı. Burda Alabalık tesisi vardı, orda muhteÅŸem taze Alabalık yeniyordu ondan sonra genç erkekler icin küçük bir eÄŸlence vardı bunlar simdi Askere gideceklerdi. Bunlar çok cekiciydi ama kemiklerimiz artık yoruldugu icin malesef katılamadık. 

Köstebek Pastası
Türk ailenin evinde ne güzel neşeli bir Akşam. Ayakkabılarımızı cıkarttık, tatlı yemekler ve karşılıklı yemek tarifileri değiştirtik. Çok güldük, insan sanki degişik dil konusmuyormuş gibi bir duygu vardı. Kücük yuvarlak Mutfakcıgın yemek tarifisi, çukalata krem`le doldurulmuş, elbet bizlerde yapacağız. Aslında yarin sabah icin çok dinlenmemiz gerekir, çünkü yarınki gün Türkiye`de önemli bir Bayram günü. Bizi Stadyum`da şeref tribünde bekliyorlar. Büyük ihtimal son günlerde tanıştıgımız herkes orada olacaktır. Saat 1.30 dogru geri`ye geldik, yarınki gün dinlenmeye yetmesede dinlemiş gibi görünmemiz lazım. Bugün`den itibaren Türkiye´dede her açık yerlerde Sigara yasagı geçerli…… yarın Atatürk`ü kutluyacağız.
Günaydın !! 
 

19. Mayıs – 20. Mayıs

Arkadaşlarımız
Günümüz eglencili başladı. Sokakta insanlar bugün Türkiye`nin daha neresinde Sıgara icilir diye sohbet ederken, biz güzel kıyafetlerimizi giyip Stadyum`a gidiyoruz. Şeref tribünde misafiriz. Musa`nın koruma altında insanlarin arasından yerimize yeçiyoruz. Her yerde çubuklarin ucunda pembe şeker pamugu.
Vali, Bld. Başkanı, Universite Müdürleri, Eğetim Bakanı ve daha çok önemli, önceden tanıştıgımız, isimler buradaydılar simdi. Okul sınıftakıler Atatürk anısına çok calışmışlar. Bir grup sanki askeri disiplin gibi çeşitli formlar yapıyordu. Karşımızdaki tribünde öğrencilerin ellerinde renkli pankart`lar vardı. Hepsi bir anda gösterildiginde çesitli kelimer veya işaretler oluyordu. Sonra folklor grupları geldi. Kızlar renkli elbiseler ve erkekler geniş pantolon giymişlerdi. Yöresel Muzikler`le dans ediyorlardı. Sonra modern oyunlar.
Bu renkli Pompon´lar Grease Müzikiyle canlı hareket ediyorlardı. KonuÅŸmalar yapıldı, tabiki biz anlayamadık, ama insanların yüzünden anlaşılıyor`diki bu konuÅŸmalar çok anlamlı ve duygulu oldugunu. EÄŸitim Bakanı bizleri birkere bu ÅŸenlikte bir çay`a davet etmeye ihmal etmedi. Yine eller tokalaÅŸtı, yeni insanlar tanıdık ve ÅŸu inanca vardıkki, bizi bu insanlar  Karabük`e açık kollarıy´la ve kalbiy`le karşılamayı önemli hissetdiklerini.
Bir bayan giyim elbisesi diken tekstil fabrikasını ziyaret ediyoruz. Fabrıka icin deki hava temiz ve içersi çok aydınlık idi. Burada Türkiye Hava Yollari`na ait Uniforma yapılıyordu.  Her Hostese burada özel ölçülmüş elbise kesilip dikiliyor. Burada dikilen elbiseler çok kaliteli. Fabrikayı gezdikten sonra kendi giydigimiz salata ve çilekin tadına varıyoruz. Fabrikanın direktörü eminimki birtaki Dünya gezisine çıkarsa bizim egitim B8 AliÅŸveriÅŸ merkezine bir ziyarette bulunur. Bu inanılmaz iyi kalb`li Insan bize söz verdi ve burada bu türkleri iyi tanıyabildikse, vermiÅŸ oldugu sözlerini yerine getirmektedirler.
Delege grubumuzun yarısı tekstil fabrikasını gezerken diger grubumuz ise baÅŸka yerde planladıgımız projeleri baÅŸvurmaya hazırlanıyor.  Karabük`te son akÅŸam yaklaşıyor ve yeni arkadaÅŸlarımızla Adnan, Musa ve Halil`le beraber yemeÄŸe gideceÄŸiz. Bizim iyi Rehberimiz Rami süper bir Lokanta bulmuÅŸ. AÄŸaç`tan yapılma bir Lokantada oturuyoruz, direk bir ÅŸelalenin yanı başında ve bize iyi bakıyorlar. Ilk baÅŸtan gelecek projeler üzerinden sohbet ediyoruz ama sonra ……. 
Hatıra hediyeler verdikten ve güzel ayrılış sözleri söyledikten sonra, gözyaşları
dökülüyor …..yaklaşık hepimizde….. . Biz burada Arkadaşlar bulduk.

Daha birşeyler vardı:
Çorap Fabrikası, Öğretim Başkanlıgı, Vedalaşmak ve Eve yolculuk.
Öyle`den sonra Duisburg`a geri dönecegiz. Ozamana kadar elbet birkac davetiye yerlere gide biliriz. Ögle`den önce bir Çorab Fabrıkasını ziyaret ettik. Orada çeÅŸitli renklerden Erkekler, Kadınlar ve Çoçuklar`a Çorab yapılıyordu. Makarada renkli bir iplik bir metal vida disi`nin içinde kaybolup sonra bitik bir çorap halinde sebet`in icine düşüyor. Bunların üzerinde çeÅŸitli Örnekler, Hayvan, Yüzükler ve Çiçek`lerden oluÅŸuyor. Bu mallar daha Almanyada satılmıyor ancak Hollanda ve Fransada. Daha genc bir IÅŸyeri. IÅŸcileri olsun yönetim olsun daha yaÅŸları 30 bulmuyor. Depota çorablar Ã¼st üste yoÄŸulmuÅŸ, sanki bu ÅŸekli ile bir Sanat eseri`ne dönmüş. Biz birkac deneme paket`i alabilirdik ama malesef almadık cünkü bize verilen yük hakki 30 Kilo idi onuda doldurmuÅŸ bulunuyoruz. Neyse belki baÅŸka zaman, ozaman bizim B8 yolundaki egitim aliÅŸveriÅŸ yerinde ucuzlama satışı yaparız. Öyle yemeÄŸine Öğretmenler evinde tekrar bize Egetim bakanlıgı ziyarete geldi. Egitim Bakani Mehmet Besler ve ArkadaÅŸları bizlerden özel olarak vedalaÅŸmak isterler. Çoçuk ve Gençler tarafından küçük bir Pazar kurulup kendi yaptıklarını sunmaktaydılar. Az bir dolaşıp sonra Ögle yemegine. Bir Çaydan sonra daha eglenciliydi. Sayin Besler hepimizden ayrı ayrı Karabük`ü ziyaret ettiÄŸimizden ve ilgimizden dolayı TeÅŸekkür etti. Hepimize resimli bir tabak ve çerçevi içinde bir Diploma verdi. Bu bizi çok sevindirdi.
Bizim icin nerdeyse bir sürprizdi artık ÅŸimdiden sonra bugün baÅŸka yerde bir termin yoktu. EÅŸyalarımızı Minebüse yükledik, ama hepsini yeniden indirdik, çünkü biz sığmıyorduk. Şöförümüz  Musa böyle istedi, ilk önce biz binip yerimizi aldık sonra eÅŸyalarımız yüklendi. Hiç inanmazdık 8 kiÅŸi birde eÅŸyalarımız bu küçük gümüş renkli arabaya sığıcağımıza.
Türkiyede vedalaşmak icin bir adet var. Sevdiğiniz bir Misafirin arkasından su dökülür. Herşey su gibi aksın ve geriye gelsin.
Minebüsümüz hakaret etti, ellerimiz sallayıp vedalaşıyorduk ve MisafirperliÄŸimiz bizim Arkamızdan bir dolu bakır su döktüler…..!!!!  Evet, biz severek yine geleceÄŸiz, hemde bir çanta dolu projelerle.

Birdakıka, biz kendimizi sizlere daha tanıştırmadık.
Bir grup delege Duisburger Werkkiste gGmbH `dan: Norbert Geier; Christoph Luerweg, Sabine Schulz, Christel Kruse, Nicole Woelke, Martin Kontny,

Andrea aus dem Spring ve Ramazan ErdoÄŸan.